Krypto-Währungen: Ein nicht-greifbarer Wert

Kryptowährung hier Bitcoin und EtereumObwohl Kryptowährungen derzeit in aller Munde sind und sich die Meldungen über Bitcoins und Co. in der Presse überschlagen wie Purzelbäume, ist dieses Thema in vielerleuts Augen noch nicht wirklich visualisierbar. Die meisten haben von Kryptowährungen überhaupt keine Ahnung und noch nie etwas davon gehört und einige wissen zwar was gemeint ist, stapfen aber dennoch im Dunkeln, wenn man die Thematik genauer hinterfragt. Eines ist aber sicher: Die Mehrheit betrachtet Kryptowährungen als äußerst kritisch und hat sogar Angst vor dieser neuen Art des Bezahlens. Natürlich geht auch die Angst um betrogen zu werden. Wie um Himmels Willen können digitale Hashtags einen so enormen Wert aufweisen und in kurzer Zeit diesen dann auch noch vervielfachen? Wie kann es möglich sein mit etwas nicht greifbarem – physisch nicht existentem, einen Gegenwert in solcher Höhe zu erlangen oder Kryptowährungen bestehend aus Hashtags als Zahlungsmittel zu verwenden? Es trifft auf Unverständnis bei der Bevölkerung. Und dennoch spricht die ganze Welt darüber! Auch macht sich immer wieder das Gerücht des Betrugs breit.

Fakt ist:

Nur die wenigsten verstehen im tieferen Sinne was eine Kryptowährung überhaupt ist und wie sie funktioniert.

Jeder möchte mitmischen

BitcoinmaniaDoch weil diese neumodische Währung eben ständig überall auftaucht und allgegenwärtig ist, nimmt es mittlerweile jeder wahr und möchte mitreden. So entstehen Diskussionen im Supermarkt unter Hausfrauen. Thekengespräche in der Kneipe unter Kumpels. Ja, sogar Schüler unterhalten sich in ihrer Pause über Kryptowährungen. Und jeder will etwas vom Kuchen abhaben. So wirkt es doch nach Außen hin, als könne man mit seinem bisschen Taschengeld aus der Dose oder seiner letzten Pfandrückgabe, seinem Kleingeld im Portemonnaie den großen Reibach machen. Hat man noch vor fünf Jahren für ein paar Euros Bitcoins erworben, sind diese heute mehrere tausend Euros wert. Und der Hype war bis vor ein paar Wochen sogar live zu verfolgen. Die Kurse sind so rasant explodiert, dass man dabei zusehen konnte, wie der Chart nach oben kletterte. Auch wenn der erste große Hype erst einmal vorbei ist und sich eine Kursstabilität einstellt, ist das Thema Kryptowährungen und Bitcoins noch lange nicht vom Tisch.

Gerade jetzt ist eigentlich der richtige Zeitpunkt sich auf Kryptowährungen vorzubereiten. Der Kurs des Bitcoins beispielsweise ist momentan im freien Fall und wird auch noch weiter sinken. Dies liegt daran, dass viele Anleger ihre Bitcoin Kryptowährung auf dem Höhepunkt verkauft haben. Die Masse lässt den Kurs natürlich fallen und sinken. Bei starken Verkäufen einer Handelsware, oder eben einer Kryptowährung in dem Fall, reagiert der Kurs mit sinkenden Werten. Erst wenn die Käufe wieder zunehmen, stabilisiert sich der Wert und damit auch der Kurs. Und dies wird alsbald eintreffen, da der Wert derzeit wieder an bezahlbare Grenzen trifft. Der Bitcoin Wert ist wieder attraktiv und die Anleger möchten den nächsten Hype – den nächsten Kursanstieg – nicht verpassen. Sie möchten diesmal etwas vom Kuchen ab haben.

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Wie komme ich überhaupt an Kryptowährungen?

Da eine Kryptowährung wie oben anfangs beschrieben überhaupt nicht greifbar ist, kann man also nicht einfach hingehen und eine Kryptowährung einkaufen. Man kann nicht in eine Bank marschieren, Euros auf den Tresen legen und Bitcoins mit nach Hause nehmen. Eine Kryptowährung wie beispielsweise der Bitcoin ist nur digital erhältlich und lässt sich wenn überhaupt nur als Zahlencode ausdrucken. Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich Kryptowährungen zu beschaffen und damit zu handeln.

Software Wallet oder Hardware Wallet

Als Einsteiger in den Kryptomarkt, wird man über kurz oder lang mit der Frage konfrontiert, wo man seine Kryptowährungen aufbewahren soll. Zur Auswahl stehen Hardware oder Sofware Wallets. Nachfolgend stellen wir beide Möglichkeiten vor.

Variante A: Software Wallet

Krypto Wallet - SoftwareDie eine Möglichkeit ist das Software Wallet, also der Account. Man schließt einen Vertrag bei einem Broker bzw. Trader ab auf dessen Konto man einen Betrag einzahlt. Diesen Wert kann man nun in Kryptowährungen tauschen und besitzt diese dann auf seinem Software Wallet. Der Vorteil ist, dass es schnell und einfach ist. Ein Software Wallet ist zügig am Computer oder per Smartphone eröffnet und das Geld ist unkompliziert eingezahlt. Die verschiedenen Möglichkeiten der Einzahlung haben Sie auch schon unseren anderen Artikeln entnehmen können. Meistens sind überall alle gängigen Methoden akzeptiert, das heißt ob herkömmliche Überweisung per Bank, die Einzahlung per Kreditkarte oder neumodisch mit Netseller sind üblich. Der eigentliche Kauf der Kryptowährung ist dann nur noch ein paar Mausklicks entfernt. Nun kann man sein Portfolio gut beobachten und bei Bedarf mit einem Verkauf oder aber einem Nachkauf von Kryptowährungen reagieren. Unter den möglichen Anbietern gibt es aber auch dubiose Dienstleister, denen man nicht blind vertrauen sollte. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, sie vor diesem Betrug zu schützen und sie zu warnen. Denn stellen sie sich nur mal folgendes Szenario vor: Ihr Software Wallet weist einen Wert von 1.000 Euro auf, den sie durch Einzahlung erreicht haben. Nun erwerben Sie für den gleichen Wert einen Gegenwert in Form von Kryptowährungen (Bitcoins). Der Wert ihres Software Wallets steigt und sie möchten diesen Wert gerne wieder in Euro umtauschen. Was, wenn der Anbieter ihnen den Login verweigert. Sie wurden betrogen. Vor solchen Anbietern möchten wir sie schützen.

Variante B: Hardware Wallet

Kryptowährungen sicher im Hardware Wallet verwahrenEine andere Möglichkeit Kryptowährungen ihr Eigen nennen zu dürfen, sind so genannte Hardware Wallets. Es handelt sich dabei um eine Art Portemonnaie, welches Sie bei sich zu Hause aufbewahren oder in einem Safe wegschließen können. Über diese Hardware Wallets haben sie mehr Sicherheit. Stellen Sie sich diese Hardware Wallets wie eine Art Festplatte vor, die Sie per USB an Ihrem Laptop anschließen können. Über diesen Transfer lassen sich nun Ihre Kryptowährungen verschlüsselt auf eben diese Hardware Wallets übertragen und danach ganz bequem an einen für Sie sicheren Ort verfrachten. Der Nachteil dieser Hardware Wallets besteht natürlich darin, dass diese Geräte erst einmal für viel Geld angeschafft werden müssen und diese auch physischen Schaden erleiden können. Die Kosten für solche Hardware Wallets sind sehr unterschiedlich und nicht über einen Kamm zu scheren. Außerdem muss man sich vorher darüber im Klaren sein, welche Art von Kryptowährung man später mit diesen Geräten verwalten möchte. Nicht immer sind alle möglichen Kryptowährungen selbstverständlich kompatibel. Man ist mit seinem Hardware Wallet also etwas eingeschränkt und muss evtl. mehrere Geräte anschaffen. Dennoch haben Sie bei den Hardware Wallets natürlich mehr Einfluss auf Ihre Kryptowährungen.

Wir beschränken und in unserem Test auf die Software Wallets, also die Konten oder Accounts die einem Aktien Depot ähneln. Sie schließen also einen Vertrag mit einem Kronenwährung Broker und können auf dessen Konto Geld einzahlen und diese Werte in Kryptowährungen eintauschen.

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Die momentan gängigsten Kryptowährungen sind:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Ripple
  • Bitcoin Cash
  • Cardano
  • Stella
  • NEO

Satte Kurgewinne im BitcoinAll diese Kryptowährungen haben ihre Vor- sowie Nachteile. Dennoch sind alle gleich zu betrachten. Über den Bitcoin wird natürlich derzeit am meisten geredet und diskutiert, da er durch die Presse geht. Dadurch konnte der Bitcoin auch seinen größten Kursanstieg der Geschichte verzeichnen. Um mehr als 9.000 Prozent ist diese Kryptowährung seit seiner Gründung gestiegen. Es gibt tatsächlich einige wenige Bitcoin Millionäre, die rein zufällig in den Genuss von so viel Geld gekommen sind. Denn als der Bitcoin gelauscht wurde, hatte noch keiner über den eigentlichen Handel nachgedacht. Es soll sogar Personen geben, die in den Anfangszeiten dieser Kryptowährung ihre Pizza beim Lieferservice mit Bitcoins bezahlt haben. Diese Pizzeria ist im besten Fall noch immer im Besitz dieser Bitcoins oder hat eben zu einem lukrativen Zeitpunkt gegen Dollar getauscht.

Dennoch sind die parallel existierenden Kryptowährungen nicht zu vernachlässigen. Denn gerade weil der Bitcoin so heiß diskutiert wurde und fast in jeder Talkshow im Fernsehen Thema war, haben auch die anderen Kryptowährungen wie zum Beispiel Ethereum und Ripple Fuß fassen können. Auch die alternativen Kryptowährungen sind durch den Hype des Bitcoins im Kurs rasant gestiegen und konnten das Vertrauen der Anleger gewinnen.

Das Vertrauen in eine Kryptowährung

Vertrauen oder Betrug?Ein ganz wichtiger und nicht außer Acht zu lassender Aspekt beim Kauf und Handel von Kryptowährungen ist das Vertrauen in die selbige. Es ist nicht zu empfehlen eine Kryptowährung zu erwerben, diese sein eigen zu nennen, aber nicht das nötige Vertrauen zu besitzen. Denn nur durch Vertrauen werden Währungen erst attraktiv und gewinnen an Wert. So lange das Vertrauen in eine Bezahlmethode nicht vorhanden ist, wird diese auch nicht als Tausch akzeptiert. Das Vertrauen in eine Kryptowährung oder in eine Währung überhaupt ist ausschlaggebend auf den Kursverlauf und die Entwicklung des Wertes. So ist es aber mit allen anderen Dingen im Leben auch und diese These trifft nicht nur auf den Handel von Kryptowährungen zu. Sollten Sie also auch Aktien, Wertpapiere, Fonds usw. ihr eigen nennen, schaffen Sie sich immer ein Grundvertrauen in diese Anlagen.

Die Zukunft der Kryptowährungen

Wo geht es hin mit den KryptowährungenNatürlich ist es gerechtfertigt sich die Frage zu stellen, wo die Reise der Kryptowährungen noch hingeht und wo sie endet. Wie bei allem Neuen und Unbekannten steht die Skepsis im Vordergrund. Eigentlich schon eine schlechte Voraussetzung, da wir eben gelernt haben, dass Vertrauen das A und O ist. Doch die Skepsis liegt uns Menschen im Blut und soll uns auch schützen. Dennoch stelle ich die Prognose, dass sich Kryptowährungen langfristig etablieren werden. Viele der noch derzeit existierenden Kryptowährungen werden vom Markt Verschwinden und nur eine handvoll bleibt bestehen. Diese werden dann zwangsläufig vom Staat oder den Aufsichtsbehörden reguliert und gesteuert. Von einer Wertstabilität ist daher auszugehen.