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Forex – Abkürzung für “Foreign Exchange” – bedeutet ganz einfach, eine Währung gegen ein anderes Zahlungsmittel bzw. eine andere Währung auszutauschen. US-Dollar gegen Euro oder Pfund gegen Schweizer Franken. Auf dem Devisenmarkt, dem größten Finanzmarkt der Welt, werden Billionen von US-Dollar umgesetzt, und das täglich. Forex-Trader kaufen Währungen und wollen diese später zu einem geeigneten Zeitpunkt zurücktauschen. Anders als Urlauber, welche sich Devisen umtauschen, um damit einkaufen zu gehen, wollen Trader ihr eingekauftes Geld natürlich nicht wirklich nutzen. Sie erwerben und verkaufen es in günstigen Abständen. Dabei bekommen sie ihre Dollar oder Pfund auch nicht in die Hände, das heißt, sie müssen es nicht physisch lagern. Beim Forex-Trading werden nur virtuelle Gelder erworben.

Währungen eines fremden Landes einzukaufen, bedeutet, auf die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage dieses Landes zu spekulieren. Man erwirbt mit den Devisen praktisch eine Art Aktie der jeweiligen Wirtschaft. Somit zeigt ein Wechselkurs zwischen zwei Ländern auch die unterschiedlichen ökonomischen Situationen an. Ein Währungshandel ist zum größten Teil spekulativ. Einige Devisen und Devisenpaare werden dabei häufiger und andere seltener gehandelt. Am häufigsten wird weltweit der US-Dollar genutzt. In allen Trades ist diese Währung zu rund 85 Prozent dabei. Danach folgen Euro und Yen. Die amerikanische Wirtschaft und der US-Dollar beeinflussen massiv den Devisenmarkt. Deshalb müssen sie stets beachtet werden. Selbst wenn ein Devisenpaar (zum Beispiel Euro und Britisches Pfund) nicht US-Dollar enthält. Das hängt zum einen damit zusammen, dass die USA die größte Wirtschaftsmacht der Welt ist. Und zum anderen, weil in vielen Ländern der US-Dollar als Zweitwährung gilt. Daneben ist der US-Dollar die Währung, mit der in der ganzen Welt Öl verkauft wird. Jeder Forex-Trader wird deshalb die große Kraft des US Finanzmarktes bei seinen Käufen und Verkäufen berücksichtigen.

Forex TradingForex-Trader arbeiten nicht mehr an Devisenbörsen oder kaufen bzw. verkaufen an zentralen Stellen ihre Währungen. Dies war früher der Fall, doch heute hat sich das OTC-Geschäft durchgesetzt. OTC bedeutet Over the Counter. Übersetzt könnte man sagen: über den Tresen. Es wird hauptsächlich über das Internet abgewickelt, ein Teil über das Telefon. OTC bedeutet sinngemäß auch, dass über einen Interbanken-Markt der Handel abgewickelt wird. Banken mit ihren verzweigten Netzwerken sind untereinander elektronisch verbunden, sodass Trader auf der ganzen Welt jederzeit Zugriff haben. Ort und Zeit sind für den Handel nicht bestimmend. Rund um die Uhr können Devisen gekauft und verkauft werden. Welche Strategie man dabei nutzt, ist jedem Trader selbst überlassen. Obwohl man jederzeit seine Devisen handeln kann, ist es üblich, auf lokale Handelszeiten wegen der Volatilität der Währung zu achten.

Auf dem Forex Markt stehen die großen Banken voran. Ihr Interbankenmarkt sorgt dafür, dass der dezentralisierte Devisenmarkt ordnungsgemäß verläuft. Untereinander wird dann durch EBS (Electronic Brokering Services) gehandelt. Nach den Banken-Riesen kommen die Hedgefonds, Retail Market Maker und ganz zum Schluss die privaten Händler, welche den kleinsten Teil am Geschäft ausmachen.

Der Forex-Handel und seine vielen Vorteile

Trader können Devisen über Online-Broker handeln, die in der Regel keine zusätzlichen Gebühren verlangen. Online-Broker erhalten ihren Gewinn durch den Spread zwischen Brief- und Wechselkurs. Darüber hinaus können Trader jederzeit ihre eigene Positionsgröße bestimmen. Das Forex-Trading ist demnach schon mit wenig Eigenkapital möglich. Wenngleich ein sehr geringes Kapital nicht gerade förderlich für einen erfolgreichen Forex-Handel ist. Im Vergleich zu Optionen, Aktien oder Futures können Trader bereits mit Mindesteinzahlungen von 25 Euro auf ihrem Mini-Tradingkonto mit dem Handel beginnen. Diese geringen Einstiegsgebühren erlauben vielen Menschen, sich mit dem Forex Trading zu beschäftigen.

Der mit Abstand größte Vorteil beim Forex-Trading ist das Handeln an 24 Stunden am Tag. Von Montag bis Freitag sind die Börsen auf der Welt geöffnet und erlauben dem Trader ein emsiges Arbeiten. Wer gerne lange schläft, arbeitet nachmittags und abends. Wer nur zwei Tage die Woche Zeit erübrigen kann, arbeitet Teilzeit. Natürlich müssen solche Einschränkungen immer der jeweiligen Strategie angepasst werden. Wer aber nur über wenig Zeit für den Forex-Handel verfügt, kann trotzdem viel erreichen.

Der Währungshandel ist hoch spekulativ. Keiner kann ihn kontrollieren. Das liegt u.a. an seiner immensen Größe. Für einige Trader ist dies ein wichtiger Grund, um auf dem Devisenmarkt zu agieren.

Forex HandelDie Hebelwirkung beim Forex Handel hilft Tradern, mit einem kleinen Kapital hohe Gewinne zu erwirtschaften. Das heißt, auch Privatanleger können hierdurch hohe Gewinne einfahren. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man noch nicht über genügend Erfahrung verfügt. Eine große Hebelwirkung kann auch eventuelle Verluste vergrößern. Wer nicht sein ganzes Geld verlieren möchte, sollte deshalb am Anfang nicht die größten Hebel einsetzen. Das größte Problem bei Hebelgeschäften ist, dass der Hebel in beide Richtungen wirken kann. So kann er sehr hohe Gewinne bringen, aber auch sehr hohe Verluste mit sich bringen. Dabei kann der Verlust sogar über das eingesetzte Kapital hinausgehen. Wenn der Broker dann noch von seiner Nachschusspflicht Gebrauch macht, sind Trader dazu verpflichtet, ihr Handelskonto sofort auszugleichen. Mittlerweile gibt es jedoch auch Broker, die auf die Nachschusspflicht verzichten. Gerade Anfänger und erfahrene Trader sollten sich deshalb solch einen Forex-Broker aussuchen.

Wer generell nur wenig Zeit zum Trader einsetzen will, ist durch die hohe Liquidität des Marktes in der Lage, schnell Positionen zu eröffnen und wieder zu schließen. Unter normalen Marktbedingungen entstehen kaum Wartezeiten. Handelspartner für Trades werden äußerst schnell gefunden, sodass keiner an seinen Trades zu lange festhalten muss. Positionen können darüber hinaus auch automatisch geschlossen werden, wenn ein Mindestlevel erreicht wurde.

Wer als Anfänger beim Forex-Trading einsteigt, hat die Möglichkeit, über ein Demokonto erst einmal zu üben, denn nicht jeder verfügt sofort über wertvolle Kenntnisse des Devisenmarktes. Um für sich sicherstellen zu können, dass man keine zu riskanten Geschäfte eingeht, ist ein Demo-Account also eine gute Wahl. Diese meist kostenlosen Konten bei Online-Forex-Brokern bieten darüber hinaus noch Realtime-Kurse an. Ein Analysetool ermöglicht des Weiteren, eigene Fehler nachvollziehen zu können oder gute Strategien zu vervollkommnen.

Das Risikomanagement beim Forex Trading

Bei jedem Handel auf Marktplätzen ist das eigene gut durchdachte Risikomanagement der beste Schutz vor hohen Verlusten. Leider ist selbst professionellen Tradern nicht immer klar, dass nur dadurch langfristig erfolgreich gearbeitet werden kann. Trading, auch das Forex Trading, ohne Risikomanagement ist nämlich reines Glücksspiel. Wer nur auf der Suche nach dem nächsten Jackpot ist und nicht auf seine Verluste achtet, wird auf dem Forex-Trading-Markt nicht lange überleben. Auf lange Sicht können Trader nur auf dem Markt erfolgreich handeln, wenn sie sowohl ihre Gewinne als auch ihre Verluste von Beginn an gut einplanen.

Das eigene richtige Risikomanagement ist immer abhängig davon, mit welchen Ambitionen und Kapital man den Forex-Trading-Markt betritt. Hat man bereits Erfahrungen sammeln können oder ist das Forex-Trading absolutes Neuland? Möchte man Seminare belegen oder Mentoren bezahlen? Oder steht das selbständige Sammeln von Informationen im Vordergrund? Je nach Bildungsstand sinkt oder steigt auch das Risiko beim Forex-Trading. Mit wenig Hintergrundwissen können bedeutend mehr Fehler passieren als mit jahrelang gesammelten Erfahrungen.

Erfolgreicher Forex-Handel bedeutet nicht, bei nur einem Trade gleich alles einzusetzen. Wer zu euphorisch an den Handel geht und mit einem anscheinend guten Bauchgefühl zu viel riskiert, kann auch schnell alles verlieren und somit seine kurze Karriere sofort beenden. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass pro Trade nur 2 Prozent des gesamten Kapitals eingesetzt werden sollten. Wer als Neuling auf dem Markt agiert, kann so mehrere Verlusttrades nacheinander besser verkraften, denn der Einsatz sinkt mit jedem Verlust.

Je höher das eingesetzte Kapital, umso höher kann auch der Gewinn ausfallen. In der Theorie. Das Risikomanagement beschäftigt sich aber eher mit dem Fall, dass eine größere Kapitalmenge auch den Verlust erhöht.

Als eine der wichtigsten Kennzahlen im Risikomanagement gilt die Risk-Reward-Ratio. Genutzt wird sie, um das Risiko-zum Rendite-Verhältnis zu verbessern. Beispielhaft sollten Anfänger beim Forex Trading nur handeln, wenn die Chance erhöht ist, ein Vielfaches von seinem eingesetzten Kapital zu gewinnen. So können auch mit wenigen, aber erfolgreichen Trades noch Gewinne verzeichnet werden.

Die von den Brokern verlangten Transaktionsgebühren lassen die Risk-Reward-Ratio leider bei 3 zu 1 oder 4 zu 1 stehen. Eine verbesserte Kalkulation ist oftmals nicht möglich. Wer seine Positionsgröße verringert und seine Stopps ausweitet, kann seine Chancen noch bestmöglich erweitern. Um für sich die richtige Kombination auszuwählen, müssen viele Faktoren berücksichtigen werden. Diese bestehen vor allen Dingen aus der unterschiedlichen Laufzeit und dem Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt.

Mögliche Fehler beim Forex Trading

Viel Geld in kurzer Zeit. Der Forex-Markt ist attraktiv. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, mit wenig Eigenkapital und großen Hebeln Gewinne erzielen zu können. Was viele Anfänger dabei vergessen, ist das überaus hohe Risiko, welches jeder Trader auf dem Forex-Markt eingeht, wenn er über zu wenig Erfahrung bzw. Wissen verfügt.

Nur wer genau weiß, wie der Forex-Markt läuft, kann auch mitmischen. So ist die Bedeutung des Hebels vor jedem Agieren auf dem Devisen-Markt erst einmal herauszufinden, denn ohne den ForexHebel ist auf dem Währungsmarkt kein Handel möglich. Er wird benötigt, um mit wenig eingesetztem Kapital größtmögliche Gewinne zu realisieren. Würde man selbst beispielsweise 100.000 US-Dollar kaufen und am Folgetag wieder verkaufen, hätte man trotz eines Kursgewinnes von 1 Prozent durch die Transaktionskosten kaum Geld erwirtschaftet. Profitabel wäre der Einkauf nur durch den Hebel. Broker bieten dazu kleinere Hebel von 1 zu 100 oder maximale Heben von 1 zu 1000 an.

Broker stellen auf ihren Handelsplattformen unterschiedliche Accounts zur Verfügung. Diese Micro-, Mini- oder Standard-Accounts erhalten ihren Namen durch die erforderliche Mindesteinlage. Diese kann zwischen 1.000 und 100.000 Euro liegen. Dabei sind selbst Einlagen von 25 Euro möglich. Inwiefern man damit Gewinne erzielen kann, ist sehr fraglich. Allgemein darf man sagen, dass ohne die Möglichkeit einer Einzahlung von 1.000 Euro Abstand vom Forex-Trading genommen werden sollte. Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei weniger Vermögen ein Demo-Konto zum Üben am besten ist. Mit Hilfe von einem Demokonto können dann wichtige Erfahrungen gesammelt und das Wissen bezüglich dem Forex-Trading erweitert werden.

Begriffe:

Die Begriffe Leverage und Margin und ihre Bedeutung sollten von Anfängern schnell erlernt werden. Unter Leverage versteht der Trader, dass er mit einer hohen Summe Geld handeln kann, ohne diese vollständig selbst zu besitzen. Er leiht sich den entsprechenden Restbetrag quasi vom Online-Broker. Mit einem hohen Hebel können so aus 25 schnell 2.500 Euro gemacht werden. Bei Gewinnen sind diese Hebel kein Problem. Bei Verlusten sieht es dann schon anders aus.

Als Margin wird die eigene Einlage des Trades beschrieben. In dessen Höhe wird auch die Sicherheit für den Broker festgehalten. In Prozentzahlen angegeben, gibt sie daneben den maximalen Hebel wider. Ist die Margin nicht ausreichend, kann sie eventuell einen Verlust nicht abfedern. Dann besteht für den Trader die Nachschusspflicht. Wer durch ein ungenügendes Risikomanagement und einen zu hohen Einsatz dazu gezwungen wird, kann im schlechtesten Fall so viel Geld verlieren, bis er ruiniert ist. Deshalb setzen Broker für ihre Trader auch automatische Stopp-Loss, welche Positionen zu einem bestimmten Zeitpunkt schließen, um Verluste zu verhindern, die die Margin nicht mehr decken kann. Selbst wenn sich danach der Kurs erholen sollte, sind diese Stopp-Loss immer noch die bessere Variante als die Nachschusspflicht.

Gerade unerfahrene Trader sind sich häufig nicht im Klaren darüber, welche Konsequenzen durch den jeweiligen Broker veranlasst werden, wenn man einen zu hohen Hebel genutzt und dabei über zu wenig Kapital verfügt. Deshalb ist das genaue Informieren vorab sehr wichtig. Das selbstständige Stopp-Loss-Setzen hilft dabei, eventuelle Verluste zu begrenzen. Generell ist bei Anfänger ohne genügend Erfahrung auf dem Forex-Trading-Markt von zu hohen Hebeln und einer zu großen Positionsgröße abzuraten. Außerdem sollten unerfahrene Trader zunächst nur über ein Demokonto das Forex-Trading ausprobieren. Zudem bieten auch viele Online-Broker Lernvideos oder sogar Schulungen und Webinare an. Auch dies sollten Trader unbedingt in Anspruch nehmen, bevor sie mit echtem Geld handeln. Zwar kann der Forex-Handel hohe Gewinne bringen, es darf aber niemals vergessen werden, wie risikoreich das Tradinggeschäft ist.